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Fazit zu meinem Mexiko-Urlaub

Auch wenn bereits einige Zeit vergangen ist, möchte ich euch das Fazit zu meinem Mexiko-Urlaub nicht vorenthalten. Dass ich das Fazit erst jetzt schreibe, hat nichts damit zu tun, dass ich mir so lange überlegen musste, wie ich das Urteil diplomatisch verklausuliere, der Grund ist ganz trivial. Ich bin aus diversen Gründen einfach nicht dazu gekommen 😉

Nun aber zum eigentlichen Thema dieses Posts, dem Fazit zu meinem Mexiko-Urlaub. Die Kurzfassung des Fazits passt in zwei Worte: "jederzeit wieder".

Für die Leser, die bisher noch nicht persönlich mit mir über meinen Urlaub gesprochen haben, möchte ich auch einmal ausführen, weshalb ich zu diesem Urteil gekommen bin. Wer bereits Ausführungen von mir über den Urlaub hören durfte, weiß ja bereits, dass ich diesen Urlaub genossen habe.

Der erste Aspekt, der für mich immer sehr bedeutend ist, ist das Klima. Während es in der Zeit, die ich in Mexiko verbracht habe, in Deutschland bereits den ersten Bodenfrost gab, war es in Mexiko von den Temperaturen her sehr angenehm. Tagsüber waren es immer so um die 30°C und in der Nacht 22°C. Diese Temperaturen empfand ich als sehr angenehm, auch wenn man sich an den ersten Tagen natürlich erst an die hohe Luftfeuchtigkeit gewöhnen musste. Wenn es einem zu warm wurde, konnte man aber ohne Weiteres in das kristallklare Meer springen, um sich abzukühlen. Das Wasser war so warm, dass man sich auch keine Sorgen machen musste, wenn man nach einem Sonnenbad von einem Boot aus direkt ins Meer sprang, um schnorchelnd die Unterwasserwelt zu entdecken.

Damit bin ich direkt beim nächsten Thema angelangt, nämlich dem breiten Angebot, wie man seinen Urlaub auf der Halbinsel Yucatan gestalten kann. Ich hatte zwar mein Hotelzimmer in einer Clubanlage, war aber nicht darauf angewiesen, ausschließlich einen Cluburlaub mit dem standardmäßigen Animationsprogramm zu machen. So konnte man den Cluburlaub schon einmal in einen reinen Badeurlaub umwandeln, indem man lediglich an den Hotelstrand ging und die restlichen Einrichtungen des Hotels nur zum Essen, Trinken und Schlafen benutzte.

Zusätzlich gibt es auf Yucatan ein riesiges Angebot an Ausflügen. So kann man einerseits Ausflüge über seinen Reiseveranstalter buchen, die Ausflüge des Hotels in Anspruch nehmen oder sich auf eigene Faust bei lokalen Anbietern ein individuelles Ausflugsprogramm zusammenstellen. Da ich das erste Mal in Mexiko war, habe ich mich bei der Organisation der Ausflüge auf die Expertise meines Reiseveranstalters verlassen und bin auch nicht enttäuscht worden.

Bei den Ausflügen gibt es auf Yucatan ein extremes Spektrum, was man alles machen könnte. Einen kleinen Einblick gab es ja bereits in meinen vorherigen Posts, da ich natürlich nur eine kleine Auswahl von Ausflügen gemacht habe, fehlen hier aber Programmpunkte wie eine Jeepsafari in einem Naturschutzgebiet, der Besuch weiterer Freizeitparks, eine Fahrt mit einem U-Boot oder auch diverse Angebote im Bereich Tauchen oder Schnorcheln.

Mein persönliches Highlight war der Ausflug zur Isla Contoy, da man hier einmal so richtig abschalten konnte und völlig vergaß, dass man in einem Gebiet Urlaub macht, das durch den Massentourismus geprägt ist.

Nachdem ich jetzt so vom Urlaub in Mexiko geschwärmt habe, muss ich abschließend aber auch noch einen negativen Punkt anmerken, der jedem Einreisenden sofort auffällt, bevor er noch im Hotel angekommen ist. Hierbei handelt es sich um die extrem aufwändige Einreise nach Mexiko, bei der jedes Gepäckstück genauestens durchleuchtet wird und man immer damit rechnen muss, dass das Gepäck trotzdem nachträglich noch einmal genau durchsucht wird. Hier wäre es schön, wenn Mexiko eine Unterscheidung nach Herkunftsländern machen würde, da ich es nicht wirklich verstehe, weshalb die Abfertigung der Gäste einer einzigen Maschine um die zwei Stunden dauern muss, wenn das Flugzeug aus einem Land kommt, in dem nachweislich hohe Sicherheitsstandards gelten. Für so einen schönen Urlaub nehme ich notfalls aber auch solche Formalitäten bei der Einreise in Kauf.

Abschließend bleibt mir nur zu sagen, dass ich positiv davon überrascht war, wie abwechslungsreich man seinen Urlaub in Mexiko gestalten kann. Allerdings muss ich gleichzeitig auch sagen, dass mein Urlaub mit 13 Tagen in Mexiko eindeutig noch zu kurz war. Wenn man sich in seinem Urlaub erholen möchte, ist es in dieser Zeit nicht möglich, alle interessanten Ausflugsziele zu besichtigen. Für einen weiteren Mexiko-Urlaub sind daher noch ausreichend Ausflugsziele (zum Beispiel Coba oder Ek Balam) vorhanden. Dazu kommt dann natürlich auch, dass ich in einem weiteren Urlaub dann auch das Riff als Taucher erkunden möchte.

Für alle, die eine größere Auswahl an Fotos sehen möchten, habe ich eine Auswahl meiner 100 besten Mexiko-Fotos gemacht. Diese befinden sich in meiner ganz normalen Webgalerie.

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