Springe zum Inhalt

Route Industriekultur – Kokerei Hansa

Nachdem auf meinem Blog jetzt erst einmal eine ganze Zeit Funkstille geherrscht hat, gibt es jetzt endlich auch einmal wieder einen neuen Post. Heute möchte ich euch kurz vorstellen, was ich mir für diesen Sommer vorgenommen habe.

Da ich im Sommer kaum eine Gelegenheit habe, einen richtigen Urlaub zu machen, steht dieses Jahr endlich einmal die Erkundung der Route Industriekultur (Link) an. Ich wohne jetzt bereits 4,5 Jahre in Münster und kannte bis auf die Zeche Zollverein in Essen - die ich auch erst letztes Jahr besucht habe 😉 - keines der Industriedenkmäler im Ruhrgebiet. Dabei sind alle Ziele von Münster aus entspannt als Tagesausflug zu erreichen.

Um Nägel mit Köpfen zu machen, habe ich mir dieses Jahr den Entdeckerpass für die Route Industriekultur und eine RUHR.TOPCARD (Link) besorgt. Die RUHR.TOPCARD ist eine Art Prepaid-Karte für viele Attraktionen im Ruhrgebiet und der Umgebung und bietet so eine günstige Möglichkeit für meine Entdeckungstour.

Die erste Station meiner Entdeckungstour war am 25. Juni der Chemiepark in Marl (Link). Dabei handelt es sich um ein Areal mit einer Gesamtfläche von 6,5 km², auf der Anlagen diverser namhafter Chemieunternehmen zu finden sind. Es gibt am Chemiepark ein kleines Informationszentrum, das die Geschichte des Industrieparks ab der Gründung im Jahr 1938 darstellt. Das Highlight der Führung ist natürlich die Rundfahrt über das Gelände des Chemieparks. Von diesem Besuch gibt es natürlich keine Fotos, da das Fotografieren zur Verhinderung von Industriespionage grundsätzlich verboten ist.

Am letzten Wochenende war ich am Samstag in Dortmund und habe dort die Kokerei Hansa besucht (Link). Hierbei handelt es sich um eine Kokerei, die von 1928 bis 1992 in Betrieb war. Man kann einen kleinen Teil der Anlage in Eigenregie besichtigen, aber ich würde jedem empfehlen, die zweistündige Führung zu machen. Bei dieser Führung bekommt man die Funktionsweise einer Kokerei von der Anlieferung der Kohle bis zum Ablöschen des Koks erklärt.

Hier gab es natürlich auch ein paar Gelegenheiten, Fotos zu machen. Ein Großteil der Fotos, die ich hier zeige, sind auf der Führung durch die Kokerei entstanden und wären bei einer Erkundung auf eigene Faust nicht möglich gewesen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*