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Route Industriekultur – Landschaftspark Duisburg Nord

Nachdem ich letztes Wochenende bei meinem Besuch in der Zeche Nachtigall in Witten absolutes Glück hatte, habe ich am Samstag mein Glück in Duisburg herausgefordert. Das Ziel war dieses mal der Landschaftspark Duisburg Nord.

Eigentlich hatte ich geplant, nur den Nachmittag in Duisburg zu verbringen. Im Endeffekt hat es mir dort aber so gut gefallen, dass ich erst am Sonntag um 3:30 Uhr wieder zu Hause war.

Für diejenigen von euch, die den Landschaftspark Duisburg Nord nicht kennen, hier ein paar grundlegende Informationen. Die ersten Schritte zur Anlage des heutigen Parks gehen bis in das Jahr 1982 zurück. Inzwischen ist der Park über 200 Hektar groß. Die größte Attraktion ist ohne Frage der Hochofen 5, den man erklimmen kann und dann nach dem Aufstieg mit einem tollen Blick über das Ruhrgebiet belohnt. Dieser Ausblick ist natürlich auch auf einigen Bildern zu erkennen.

Nachdem ich mich gegen 12:30 Uhr für die Führung um 16 Uhr angemeldet hatte, habe ich das Gelände erst einmal auf eigene Faust erkundet und in aller Ruhe Fotos gemacht. Selbstverständlich war ich hier das erste Mal auf dem Hochofen 5. Für diesen Rundgang habe ich gute drei Stunden gebraucht.

Im Rahmen der Führung bekam man erklärt, um was für ein Gelände es sich handelt, wie der Landschaftspark Duisburg Nord entstanden ist und wie Roheisen hergestellt wird. Nach diesen theoretischen Erklärungen geht es natürlich auch im Rahmen der Führung auf den Hochofen 5. Dabei bekommt man auch viele Dinge gezeigt, die man sich anhand der Theorie noch nicht vorstellen konnte.

Nach der Führung habe ich die Zeit genutzt, noch ein paar Bereiche zu erkunden, die ich vorher ausgelassen hatte. Dazu gehörte unter anderem der Klettergarten des Deutschen Alpenvereins. Weiterhin hatte ich die Gelegenheit, einen Blick in den Gasometer werfen, der inzwischen als Indoor-Tauchlocation genutzt wird.

Da es nach dieser Runde bereits 19:15 Uhr war, habe ich mir überlegt, dass es dann auch keinen Sinn macht, noch einmal extra für die Illumination des Geländes nach Duisburg zu fahren. Also gab es ein Abendessen bei IKEA, um den Magen zu beruhigen, der sich nach einem ganzen Tag an der frischen Luft inzwischen auch zu Wort meldete.

Nach dem Abendessen gab es noch einen spontanen Besuch beim Sonnerkino der Stadtwerke Duisburg, um die Wartezeit bis zum Einbruch der Dunkelheit zu überbrücken. Nach dem Film gab es dann die dritte Runde über das Gelände. Ich war positiv überrascht, dass der Hochofen 5 auch noch nach Mitternacht auf war. So konnte man sich das illuminierte Gelände sowie die Umgebung in Ruhe von oben ansehen.

Da ich leider kein Stativ dabei hatte, war das Fotografieren bei Nacht ein wenig aufwändiger. Allerdings habe ich dennoch ein paar schöne Aufnahmen machen können und einige Belichtungsreihen waren sogar so gut gelungen, dass ich daraus HDR-Bilder errechnen konnte. Insgesamt findet ihr in der Galerie zu dieser Station der Route Industriekultur fünf HDR-Aufnahmen, wobei zwei Aufnahmen bei Tag und drei Aufnahmen bei Nacht entstanden sind. In der Galerie habe ich in der Beschreibung die Information hinzugefügt, welches die HDR-Bilder sind.

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